
Das jährliche Veranstaltungsprogramm des Fördervereins umfasst u. a. geführte Spazier-
Die ehemals von Georg Brentano genutzten Räume können von Februar bis November jeweils am letzten Sonntag des Monats im Brentanomuseum besichtigt werden.
2009 besuchten über 2 000 Gäste das Petrihaus.
Veranstaltungsprogramm 2010
Brentano-
Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS begleiten Sie auf einem Rundgang durch die von Georg Brentano im Petrihaus bewohnten Räume, erzählen aus seinem Leben und der Geschichte des Hauses.



Für die kleinen Freundinnen und Freunde des Petrihauses
Auch dieses Jahr haben wir wieder Programmpunkte insbesondere für unsere jungen Freundinnen und Freunde aufgenommen. Diese finden sich in den Veranstaltungen „Ginkgobaumfest“ am 30. Mai und „Tag des offenen Denkmals“ am 12. September.
Begegnung mit den Brentanos – ein Spaziergang in die Romantik
Die Historikerin Silke Wustmann, FÖRDERVEREIN PETRIHAUS, führt Sie durch das Zauberreich der Maximiliane von Arnim, die von 1829 bis 1834 mehrere Sommer bei ihrem Onkel Georg Brentano in Rödelheim verbringen konnte. Sie werden zu den romantischsten Plätzen des Parks sowie in das Petrihaus begleitet und lernen das Leben und die Bedeutung der Brentanos für Frankfurt am Main kennen.
Sonntag, 11. April, 20. Juni, 15. August, 10. Oktober, jeweils 11-
Teilnahmebeitrag: Fünf Euro.
Treffpunkt: Eingangstor zum Brentanopark an der Straße Auf der Insel.
Weitere Informationen: Silke Wustmann, Telefon (069) 789 64 23.
TREFFPUNKT PETRIHAUS
Informationsaustausch mit anschließendem geselligen Beisammensein der Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS. Gäste sind herzlich willkommen.
15. Februar, 15. April, 15. Juni, 15. Oktober, 15. Dezember, jeweils 19 Uhr.
Weitere Informationen: Beatrix Schmidt, Telefon (069) 78 80 15 51.
Am Fastnachtsonntag präsentieren Elisabeth Scherer und Bernd Mader Gedichte, Erzählungen
und Szenen in Frankfurter Mundart, bspw. von Friedrich und Adolf Stoltze, Max Leopold
Langenschwarz (in Rödelheim geboren!) und Wolfgang Deichsel. Sie zeigen, wie nahe
die Mundart an den Menschen ist, die lieben oder leiden, die mit den Widrigkeiten
des Alltags und den Schwierigkeiten des Zusammenlebens kämpfen, die kleinen, großen
und – manchmal nur phantasierten – Katastrophen standhalten. Und sie bringen -
Sonntag, 14. Februar, 11 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Elisabeth Scherer, Telefon (0172) 662 69 90, oder Bernd Mader, Telefon (069) 789 51 75, wird empfohlen.
Die Jahre von 1830 bis zur Märzrevolution 1848 waren vor dem Hintergrund fortschreitender Industrialisierung, stürmischem Bevölkerungswachstum und sozialer Not auch eine Zeit des politischen Aufbruchs, der literarisch u. a. mit Heinrich Heine, Ludwig Börne, Georg Büchner, Bettine von Arnim und Georg Herwegh verbunden ist. Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS lesen aus literarischen und politischen Texten jener Zeit.
Sonntag, 28. März, 11 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Horst Hochgreve, Telefon (06103) 274 03, wird empfohlen.
Johanna Kinkel – ein Intermezzo in Rödelheim 1836
Sie war Gast bei Georg Brentano und Musiklehrerin im Hause der Bettine von Arnim;
sie wurde die Ehefrau und Kampfgefährtin Gottfried Kinkels und starb im Londoner
Exil: Im Leben der Johanna Kinkel (1810-
Mittwoch, 19. Mai, 18 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Silke Wustmann, Telefon (069) 789 64 23, wird empfohlen.
Ginkgobaumfest
Sonntag, 30. Mai, 14-
Kaffee-
Führungen durch das Petrihaus und den Brentanopark, Lesungen, Möglichkeit zur Teilnahme
an einer Ginkgo-
Eintritt: Fünf Euro.
Einzelheiten zum Veranstaltungsprogramm entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder klicken Sie hier.
Weitere Informationen: Dagmar Kelpin, Telefon (069) 78078669.
„Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“
Rainer Maria Rilke –
Der Versuch einer Annäherung an einen schwierigen Menschen.
Eine Lesung zur Blauen Stunde mit Carola Volkmann und Karin Rebenstock.
Samstag, 19. Juni, 16 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Karin Rebenstock, Telefon (069) 789 33 92, wird empfohlen.
Gesellschaftsspiele der Romantik
Im 18. und 19. Jh. war es üblich, Glücks-
Sonntag, 27. Juni, 15-
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Michaela Pfennig, Telefon (0170) 405 27 03 und (069) 44 43 11, wird empfohlen.
Klaus Kappel: Frankfurt an der Nidda – Malerei, Zeichnung
Der in Rödelheim lebende Maler und Zeichner Klaus Kappel zeigt eine Auswahl von Arbeiten,
die in den letzten Jahren in seinem unmittelbaren heimatlichen Umfeld, den Nidda-
Donnerstag, 2. September, 18-
Die Ausstellung ist vom 3. bis 5. und vom 10. bis 12. September zu folgenden Zeiten
geöffnet: freitags und samstags 15-
Eintritt frei.
Weitere Informationen: Klaus Kappel, Telefon (069) 78 22 42.
Sonntag, 12. September, 14-
Museums-
Zu Einzelheiten des Veranstaltungsprogramms klicken Sie bitte hier.
Eintritt frei.
Weitere Informationen: Rose-
Cornelia Goethe – ein typisches Frauenleben im 18. Jahrhundert?
Cornelia Goethe hatte wie ihr Bruder Johann Wolfgang schriftstellerisches Talent.
Doch obwohl beide anfänglich die gleiche Bildung erhielten, blieb ihr der Besuch
einer Universität versagt. Insgesamt standen den Frankfurter Bürgertöchtern weniger
Schul-
Welche Bildungschancen Frauen und junge Mädchen im 18. Jh. hatten und in welcher Form sie auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet wurden, wird die Referentin anhand des Lebens der Cornelia Goethe schildern.
Vortrag von Dr. Gerlinde Kraus, Verlegerin und Publizistin.
Samstag, 25. September, 18 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Silke Wustmann, Telefon (069) 789 64 23, wird empfohlen.
„Der Rhein, der Deutschen Lieblingsstrom“ – Dichterträume und Kriegsgeheul
Seit Jahrhunderten sind Reisende, Maler, Schriftsteller vom Zauber des Rheins ergriffen.
Dichter aus dem Kreis der Romantiker haben mit ihren Gedichten, Märchen, Erzählungen
diese Faszination festgehalten. Die mythische Gestalt der Loreley, von Brentano erfunden,
von Heine berühmt gemacht, regt bis heute die Phantasie der Künstler wie der Touristen
an – oft auch in kitschiger und komischer Form . Die Rheinromantik hatte auch eine
politische Seite. Der zeitweilige Grenzfluss zwischen Frankreich und Deutschland
lieferte den Stoff für eine Rheindichtung voller Hurra-
Matinee mit Texten u. a. von Georg Forster, Clemens Brentano, Heinrich Heine, Erich Kästner und auch Karl Valentin, vorgestellt von Bernd Mader.
Sonntag, 3. Oktober, 11 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Bernd Mader, Telefon (069) 789 51 75, wird empfohlen.
Romantische Frauen I: Madame de Staël
In der ersten Folge einer Reihe, die sich mit romantischen Autorinnen des 18. und 19. Jhs. beschäftigt, wird in dieser Matinee Germaine de Staël vorgestellt. Die an Schönheit, Geist, Redegewandtheit, politischem Einfluss und Geld überaus reiche Frau prägt mit ihrem 1813 veröffentlichten Buch „De l’Allemagne“ das Bild Deutschlands und der Deutschen in Frankreich bis heute.
Vortrag und Lesung von Elisabeth Scherer.
Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Elisabeth Scherer, Telefon (0172) 662 69 90, wird empfohlen.
„Frankfurt das Prädikat des ersten Staats in der Welt“
Mit diesen Worten empfiehlt Bettine von Arnim Friedrich Wilhelm IV. die Heimatstadt Frankfurt in ihrem Werk „Dies Buch gehört dem König“ als Muster für eine neue Ordnung Preußens. Vieles, was sie darin vorträgt, hat sie von ihren älteren Brüdern Franz und Georg Brentano gelernt, die sich in der Verwaltung der Freien Reichsstadt auskannten.
Vortrag von Professor Dr. Hartwig Schultz.
Mittwoch, 3. November, 17 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Hartwig Schultz, Telefon (06171) 752 32, wird empfohlen.
„Es ist eigentlich eine böse Zeit“
Wilhelm Raabe – ein Schriftsteller zwischen Biedermeier und Moderne.
In seiner „Chronik der Sperlingsgasse“ – vordergründig eine biedermeierliche Idylle
– steht Raabe noch ganz im Banne der gescheiterten Revolution von 1848/49. Schon
in diesem Erstlingswerk, wie auch im weiteren Verlauf, sind es Persönlichkeiten,
die ihr inneres Selbst bewahrt haben, die „Nicht-
Aus Anlass des 100. Todestages lesen Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS aus seinen Schriften.
Sonntag, 14. November, 11 Uhr.
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Horst Hochgreve, Telefon (06103) 274 03, wird empfohlen.
Gesellschaftsspiele der Romantik
„Pharao“ – auch „Faro“ – gilt als eines der beliebtesten und zugleich verruchtesten Hasardspiele des 17. und 18. Jhs. Die Aussicht auf hohe Gewinne oder lediglich der Reiz des Verbotenen verführten zu enormen Wagnissen. Man konnte bei diesem Kartenspiel leicht Haus und Hof verlieren, weshalb es mehrmals, zuletzt 1852, strengstens und bei Strafe verboten wurde. Casanova soll übrigens ein Meister des „Pharao“ gewesen sein! Auch wenn sich an diesem Nachmittag die Einsätze lediglich auf Spielgeld beschränken, hat dieses Spiel nichts an Spannung und Reiz verloren. Michaela Pfennig lädt Sie auf mehrfach geäußerten Wunsch noch einmal dazu ein.
Des Weiteren haben Sie Gelegenheit, das Pochspiel, ein dreifach gegliedertes und
deshalb besonders reizvolles Kartenspiel und bekannt als Poker-
Sonntag, 21. November, 15-
Eintritt: Fünf Euro.
Reservierung bei Michaela Pfennig, Telefon (0170) 405 27 03 und (069) 44 43 11, wird empfohlen.
Änderungen vorbehalten.