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Presseschau

Veranstaltungen

 

Das jährliche Veranstaltungsprogramm des Fördervereins umfasst u. a. geführte Spaziergänge durch den Brentanopark und das historische Petrihaus, Lesungen, szenische Darstellungen zur Romantik, Kunstausstellungen u. v. m.

Die ehemals von Georg Brentano genutzten Räume können von Februar bis November  jeweils am letzten Sonntag des Monats im Brentanomuseum besichtigt werden.

2010 besuchten ca. 1700 Gäste das Petrihaus.

Veranstaltungsprogramm 2012

 

Brentano-Museum im Petrihaus

Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS begleiten Sie auf einem Rundgang durch die von Georg Brentano im Petrihaus bewohnten Räume, erzählen aus seinem Leben und der Geschichte des Hauses.
Außerdem wird selbst gebackener Kuchen und Kaffee angeboten.

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Begegnung mit den Brentanos – ein Spaziergang in die Romantik

 

Die Historikerin Silke Wustmann führt Sie durch das Zauberreich der Maximiliane von Arnim, die von 1829 bis 1834 mehrere Sommer bei ihrem Onkel Georg Brentano in Rödelheim verbringen konnte. Sie werden zu den romantischsten Plätzen des Parks sowie in das Petrihaus begleitet und lernen das Leben und die Bedeutung der Brentanos für Frankfurt am Main kennen.

 

Sonntag, 1. April, 3. Juni, 5. August, 7. Oktober, jeweils 11 bis 12.30 Uhr.

 

Teilnahmebeitrag: Fünf Euro.

 

Treffpunkt: Eingangstor zum Brentanopark an der Straße Auf der Insel.

 

Weitere Informationen: Silke Wustmann, Telefon 069 7896423.

 

TREFFPUNKT PETRIHAUS

 

Informationsaustausch mit anschließendem geselligen Beisammensein der Mitglieder des FÖRDERVEREIN PETRIHAUS. Gäste sind herzlich willkommen.

 

15. Februar, 15. April, 15. Juni, 15. Oktober, 15. Dezember, jeweils 19 Uhr.

 

Weitere Informationen: Beatrix Schmidt, Telefon 069 78801551.

 

 „Ei horsche Se mal!“

 

Am Fastnachtssonntag laden Elisabeth Scherer und Bernd Mader wieder zu ihrer beliebten Mundartlesung ein. Sie präsentieren Texte von Wolfgang Deichsel, H. P. Müller, Kurt Sigel, Matthias Beltz und natürlich des Klassikers aller Frankfurter Mundartdichter, Friedrich Stoltze. Merkwürdige Zeitgenossen werden zur Sprache kommen, Genießer im Lokal-Patriotismus schwelgen, Liebesfreud und Liebesleid nach Ausdruck suchen und die Gäste im Petrihaus ihren Spaß daran haben.

 

Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Elisabeth Scherer, Telefon 0172 6626990, oder Bernd Mader, Telefon 069 7895175.

 

„Ich werde still sein, doch mein Lied geht weiter.“

 

Die Dichterin Mascha Kaléko schrieb Gedichte, die man für das Leben gebrauchen kann. Sie teilte diese Zuordnung mit Erich Kästner, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky. Mit ihrem unverwechselbaren Ton zählt sie zu den prominentesten deutschen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.

 

Es liest Rosa Maria Kampfmann.

 

Sonntag, 11. März, 11 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Rosa Maria Kampfmann, Telefon 069 7896974.

 

E. T. A. Hoffmann: Der goldene Topf

 

In einer abendlichen Lesung stellt Bernd Mader den international bekanntesten Autor der deutschen Romantik („Gespenster-Hoffmann“) vor – im offiziellen Leben Jurist und gleichermaßen künstlerisches Multitalent: Musiker, Zeichner, Theaterdirektor, aber vor allem Erzähler von ebenso schaurigen wie komischen „schwarzen“ Geschichten. „Der goldene Topf“ aus dem Jahr 1814, im Untertitel „Ein Märchen aus der neuen Zeit“, ist ganz typisch für diesen schillernden Autor. Wir werden in das Dresden seiner Zeit und in das Feenreich Atlantis geführt, wir erleben einen linkischen Studenten, biedere Bürger und mythische Gestalten, die durch eine turbulente, doppelbödige Handlung gewirbelt werden.

 

Donnerstag, 29. März, 19.30 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Bernd Mader, Telefon 069 7895175.

 

Wege der Farbe – Ausstellung von Manlio Onorato

 

Im Rahmen der Kooperation der beiden Vereine lädt die Deutsch-Italienische Vereinigung (DIV) die Mitglieder des FörderVerein PetriHaus zu einer Führung in die der DIV angeschlossene Frankfurter Westend Galerie ein. Hier sind Werke des italienischen Malers Manlio Onorato zu sehen, der 1951 in Castel Morrone, Kampanien, geboren wurde und heute in Lonigo (Vicenza) lebt und arbeitet. Der Künstler, der Mathematik und Physik studiert hat, schafft leuchtende Farbräume von großer Faszination.

 

Samstag, 31. März, 15 Uhr.

 

Veranstaltungsort:  Frankfurter Westend Galerie/Deutsch-Italienische Vereinigung e. V., Frankfurt, Arndtstraße 12.

 

Eintritt frei.

 

Weitere Informationen: Silke Wustmann, Telefon 069 7896423.

 

Auf den Schauplätzen Europas – Die Reisen Sophie von La Roches

 

Sophie von La Roche, Deutschlands erste erfolgreiche Schriftstellerin, unternahm 1784-86 ausgedehnte Reisen in die Schweiz, nach Frankreich, Holland und England. Umfangreiche Tagebücher und zahlreiche noch erhaltene Souvenirs dokumentieren ihren aufmerksamen und wissbegierigen, aber auch „sentimentalen“ und humorvollen Blick auf das europäische Ausland. Der Vortrag folgt diesem Blick, beleuchtet seine Voraussetzungen anhand einiger Beispiele und illustriert durch eine kleine Auswahl zeitgenössischer Darstellungen die besonderen Funde und Entdeckungen der Autorin.
 

Vortrag mit Bild-Illustrationen von Dr. Claudia Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e. V.

 

Donnerstag, 12. April, 19 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Regina Seidler und Hartwig Schultz, Telefon 06171 75232.

 

Naturlyrik aus drei Jahrhunderten – Von Barthold Heinrich Brockes bis Sarah Kirsch

 

Natur, seit Ende des 17. Jahrhunderts wichtiger Bezugspunkt für Künste und Wissenschaften, hat auch die Dichtkunst, besonders die Lyrik, entscheidend beeinflusst. In unserer Matinee spannen wir einen Bogen, der in der Romantik einen ersten Höhepunkt erreicht.
 

Es lesen und erläutern Karin Rebenstock und Horst Hochgreve.

 

Sonntag, 22. April, 11 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Horst Hochgreve, Telefon 06103 27403.

 

Undine und ihre Schwestern – Eine romantische Erzählung und ihre Folgen

 

Die Erzählung „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué erschien im Jahre 1811 in Berlin. Das Lesepublikum war begeistert, der Text wurde bald auch in andere Sprachen übersetzt und galt im Ausland als Inbegriff „deutscher Romantik“. Was ist so faszinierend am Motiv der Nixen und Wasserfrauen, dass sich schon vor Fouqué und auch danach  immer wieder Dichter, Musiker und Bildende Künstler mit Undine und ihren Schwestern beschäftigt haben?

 

Diesen Fragen geht der Vortrag von Dr. Susanne Mittag nach.

 

Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Silke Wustmann, Telefon 069 7896423.

 

„Die Musik will gar nicht rutschen ohne Dich“

 

Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy - beide sind musikalisch hochbegabt. Felix wird im Sturmschritt die Welt als Wunderkind erobern. Fanny, die ältere Schwester, komponiert ebenfalls. Sie könnte für ihn zur Konkurrentin werden, wäre da nicht der für sie vorgezeichnete Weg einer Frau im 19. Jahrhundert.

 

Eine Lesung zur Blauen Stunde mit Karin Rebenstock und Carola Volkmann.

 

Samstag, 16. Juni, 16 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Karin Rebenstock, Telefon 069 7893392.

 

Tag des offenen Denkmals

 

Sonntag, 9. September, 14 bis 18 Uhr.

 

14.30 und 15.30 Uhr: Führung durch das Petrihaus.

 

14.30 Uhr: Märchen der Gebrüder Grimm für Kinder und Erwachsene, Lesung von Elisabeth Scherer.

 

15 Uhr: Führung durch den Brentanopark.

 

Kaffee- und Kuchentheke, Verkauf von Ginkgobaum-Setzlingen und von Literatur zur Romantik.

 

Eintritt frei.

 

Weitere Informationen: Rose-Maria Behboudi, Telefon 06192 44440.

 

Wenn kein Stein auf dem anderen bleibt … Erdbeben in der Literatur

 

Erdbeben und andere Naturkatastrophen versetzen die Menschen schon immer und immer wieder in Angst und Schrecken. Ein Thema und eine Herausforderung auch für die Dichter! In dieser Matinee stellt Bernd Mader zwei berühmte Erzählungen zu diesem Thema vor: den philosophischen Roman „Candide“ des französischen Aufklärers Voltaire aus dem Jahr 1759 (das verheerende Erdbeben von Lissabon lag gerade mal vier Jahre zurück) und Heinrich von Kleists Erzählung „Das Erdbeben in Chili“ (1807 erstmals veröffentlicht). Voltaires Erzählung liest sich scheinbar lustig, Kleists Novelle wirkt hochdramatisch. Gemeinsam ist beiden, dass die Naturkatastrophe der schreckliche Vordergrund für etwas anderes ist: bei Voltaire Zweifel am christlichen Weltbild und Kritik der Kirche, bei Kleist der scheiternde Versuch, auf den Trümmern der zusammen gebrochenen Welt eine menschenfreundliche Gesellschaft zu errichten.

Das Thema bleibt aktuell: Das soll ein kurzer Blick auf zwei im Jahr 2011 – dem Jahr des Erdbebens in Fukushima – erschienene Romane zeigen, in denen Erdbeben literarisch verarbeitet werden: Jan Koneffkes „Die sieben Leben des Felix Kannmacher“ und Peter Hennigs „Leichtes Beben“.

 

Sonntag, 30. September, 11 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Bernd Mader, Telefon 069 7895175.

 

“Manches bleibt in Nacht verloren …“

 

Josef von Eichendorff - der Name steht nicht nur für Wanderseligkeit und Hörnerklang. Unsere Lesung will auch die andere, nicht durchweg bekannte Seite des Dichters vorstellen: das Zwielichtig-Unbestimmte, das Dämmrig-Unheimliche, ja sogar die geheime Sehnsucht nach einer "unbürgerlichen, freien Sinnlichkeit" (Gerhard Schulz).
 

Es lesen Karin Rebenstock und Horst Hochgreve.

 

Samstag, 20. Oktober, 16 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Horst Hochgreve, Telefon 06103 27403.

 

Frauen der Romantik, Teil III: Mary Wollstonecraft

 

In Fortsetzung der 2010 begonnenen Vortragsreihe "Frauen der Romantik - Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts" steht in diesem Jahr Mary Wollstonecraft im Mittelpunkt. Ihr bekanntestes Werk, "Die Verteidigung der Frauenrechte", ist ein Meilenstein auf dem Weg, die Rechte der Frauen in Europa durchzusetzen.

 

Elisabeth Scherer stellt Leben und Werk der englischen Schriftstellerin, Übersetzerin, Philosophin, Pädagogin und Frauenrechtlerin vor.

 

Sonntag, 28. Oktober, 11 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Elisabeth Scherer, Telefon 0172 6626990.

 

Die Brüder Grimm und die italienische Märchentradition

 

Der Neapolitaner Giambattista Basile (1575-1632) war Schriftsteller und gilt als Europas erster großer Märchenerzähler. Sein Hauptwerk mit dem Titel „Il Pentamerone“, postum zwischen 1634 und 1636 veröffentlicht, umfasst fünfzig Erzählungen aus volkstümlicher Überlieferung. Darin finden sich die ersten Fassungen vieler bekannter Märchen wie beispielsweise „Aschenbrödel“. Das Pentameron diente als wichtige Quelle für spätere Sammler und Verfasser von Märchen wie Clemens Brentano, Ludwig Tieck und die Brüder Grimm.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des FörderVerein PetriHaus und der Deutsch-Italienischen Vereinigung.

 

Vortrag: N. N.

Märchenlesung: Silke Wustmann

 

Donnerstag, 8. November, 19.30 Uhr.

 

Veranstaltungsort:  Deutsch-Italienische Vereinigung e. V., Frankfurt, Arndtstraße 12.

 

Eintritt: Fünf Euro.

 

Reservierung: Silke Wustmann, Telefon 069 7896423.

 

Gesellschaftsspiele der Romantik für Kinder und Erwachsene

 

Der große Familienspaß – ein Gänselaufspiel selbst basteln!

Clemens Brentano hat es getan und Heinrich Hoffmann, der Erfinder des Struwwelpeters, ebenfalls.

Probieren Sie es doch auch einmal aus: Kommen Sie mit ihren Kindern ins Petrihaus und füllen Sie einen trüben Novembersonntag mit ein paar Stunden Bastelspaß! Unter der Anleitung von Michaela Pfennig können Sie mit ihren Kindern gemeinsam ein eigenes Gänselaufspiel kreieren: ein Unikat oder auch ein einmaliges, phantasievolles Geschenk. Als Anregung dienen auf Bilderbogen gedruckte Gänselaufspiele aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das dafür benötige Bastelzubehör wird zur Verfügung gestellt.

Die Bastelrunde ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen. Sollte der Wunsch bestehen das neue Spiel auch gleich einmal auszuprobieren, dann melden Sie sich einfach für den darauffolgenden Sonntag an!

 

Sonntag, 18. November, 14 bis 18.30 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro (Erwachsene), drei Euro (Kinder); Materialkosten pro Spiel: Zehn Euro.

 

Reservierung: Michaela Pfennig, Telefon 0170 4052703 und 069 444311.

 

Gesellschaftsspiele der Romantik für Kinder und Erwachsene

 

Ihre Kinder haben ein eigenes Gänselaufspiel gebastelt? Dann sollten Sie sich diesen Nachmittag nicht entgehen lassen und die Unikate in lustiger Runde testen. Michaela Pfennig lädt herzlich dazu ein und gibt beim Ausprobieren der selbstgebastelten Spiele entsprechende Unterstützung. Sie bekommen außerdem die Gelegenheit, ein altes Gänselaufspiel kennen zu lernen. Das Mitbringen eines selbstgebastelten Spiels ist also keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

Die ausgewählten Spiele sind geeignet für Kinder, die einfache Regeln und Abläufe verstehen können. Jüngere Geschwister dürfen natürlich auch mitkommen, wenn ihnen die älteren oder die Eltern helfen. Die Kinder sollten in jedem Fall von einem Erwachsenen begleitet werden.

 

Sonntag, 25. November, 15 bis 18 Uhr.

 

Eintritt: Fünf Euro (Erwachsene), drei Euro (Kinder).

 

Reservierung: Michaela Pfennig, Telefon 0170 4052703 und 069 444311.

 

Änderungen vorbehalten.

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie über die jeweils angegebenen Telefonnummern sowie über diese Homepage.

 

 

 

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